Wenn du deine innere Einstellung zu etwas ändern willst, sei es eine eigene innere Überzeugung oder deine Einstellung gegenüber einem bestimmten Sachverhalt, so ist das manchmal mit Schwierigkeiten verbunden. Wir alle haben liebgewonnene Überzeugungen, die wir ungern hergeben, selbst wenn sie sich als haltlos erweisen.

Durch dein starkes Warum deine innere Einstellung ändern funktioniert nicht

Um eine Änderung im eigenen Verhalten und Denken zu bewegen, bedarf es einer Irritation. Hast du gemerkt, dass ich in der Überschrift einen Klischee-Vorschlag verwendet habe und diesen gegen alle Regeln negiere? Na klar ist ein starkes Warum ausschlaggebend für Veränderung – welche auch immer. Das weiß jeder. Das braucht man eigentlich nicht extra erwähnen. Es irritiert eher, dass diese Lebensweisheit kritisiert wird. Und diese Irritation, wenn auch hier nur im ganz kleinen Rahmen, ist etwas, was uns aufhorchen lässt.

Aber der Grund, aus dem du deine Einstellung änderst, ist nicht wirklich wichtig. Der kann völlig beliebig sein. Beispiel:

Wir alle kennen noch die Situation aus der Grundschule. Wir waren etwas laut, haben herumgehampelt oder jemanden geärgert. Und dann – plötzlich – spricht die Lehrerin oder der Lehrerin ganz laut unseren Namen. Kerzengerade horchen wir auf. Das ist das erste Mal, dass die ganze Klasse still ist und wir, unser Name, aufgerufen wird – jeder hat´s gehört. Alle Augen sind auf uns gerichtet!

In so einem Moment sind wir sehr empfänglich für alle möglichen neuen Informationen.

(Nebenbei bemerkt: Blitzhypnosetechniken machen sich diesen Moment der Irritation nicht ohne Grund zu eigen, um eine Trance zu induzieren)

Diesmal allerdings in unserem Beispiel werden wir ermahnt, leiser zu sein, nicht mehr zu zappeln oder unseren Nachbarn zu ärgern. Und tatsächlich – so kritisierenswert diese Art der Pädagogik auch ist – wir überdenken und ändern unser Verhalten sehr wahrscheinlich!

Mir geht es hier auch nur darum, dir das Prinzip verständlich zu machen. Verwirrungen, Erschütterungen, Momente der Irritation sind oft ausschlaggebend für die Bildung eines starken Warums. Du änderst dann deine Einstellung, weil … [Gründe, Gründe, Gründe – hier brauche ich vermutlich keine Beispiele mehr 😉 ] … unterm Strich kommt raus: So willst du nicht mehr leben.

Ohne das, ohne diesen „Moment des Aufwachens“ ist es zwar auch möglich, ein starkes Warum zu erzeugen, aber wenn du deine innere Einstellung ändern willst, ist das dann ein etwas mühsamerer Weg.

Den Perspektivwechsel üben

Eine Methode, die besonders in der Psychologie sehr beliebt ist, ist die, die eigene Sicht auf die Dinge für einige Momente zu verlassen und die Sichtweise von jemand anderem einzunehmen. Und das kann sehr erhellend und befreiend zugleich sein.

Ein Beispiel: Du bist jemand, sagen wir ein Student namens Tom, dem Geld nicht besonders wichtig ist. Du sorgst zwar dafür, dass du welches verdienst und hast auch deine Ausgaben im Blick, aber dich kümmert es nicht wirklich, ob du gerade 10 Euro oder 1000 Euro auf dem Konto hast. Lieber hörst du Musik oder chillst auf der Wiese im Park. Versuch nun mal die Perspektive eines Firmenchefs oder besser: eines Finanzdienstleisters einzunehmen. Bereits beim Wort merkst du, dass Geld einen ganz anderen Stellenwert hat als bei Tom. Und wenn du dich hineinfühlst, wird dir auch klarer, warum das so sein könnte – vielleicht fühlst du dich sogar so weit ein, dass du sowohl merkst, warum Tom so ein leichtlebiger Typ ist und warum der Finanztyp so verbissen auf sein Konto achtet. Das alles und sämtliche Interpretationsmöglichkeiten bekommst du durch den Perspektivwechsel.

Du kannst deine innere Einstellung ändern, bzw. zunächst mal überprüfen, indem du eine konträre Lebenshaltung einnimmst. Vielleicht bestärkst du dich selbst – vielleicht gewinnst du aber auch interessante Erkenntnisse darüber, warum du mit deiner Einstellung bei Menschen, die dir lieb sind, immer wieder auf Gegenwind stößt.

Diese Technik gibt dir zudem Flexibilität und Souveränität zurück; denn es heißt ja nicht immer zwangsläufig, dass du deine innere Einstellung ändern musst oder solltest.

Unbewusste Arbeit

Meditations- und Trancetechniken sind natürlich sehr eingängig, denn du kannst deinen Zensor, der deine Wirklichkeit für dich vorfiltert, umgehen und Informationen annehmen, die zu von dir gewünschten Ergebnissen führen können.

Wenn du z.B. deine innere Einstellung zum Thema Beziehung und Partnerschaft bearbeiten möchtest, können Trancetechniken helfen, einerseits Informationen zu sammeln (Warum verhalte ich mich in bestimmten Situationen so oder so?) und andererseits von dir gewünschte Informationen zu stärken (Ich möchte mehr vertrauen, liebevoller sein, geduldiger oder selbstbewusster „nein“ sagen können, usw..).

Je nach Umfang deiner Thematik kann es von Vorteil sein, wenn du die Inhalte mit jemandem besprichst, z.B. einen Coach oder einem Psychologen.

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen und du hast einige neue Anstöße bekommen. Wenn dem so ist, hinterlasse mir gern einen Kommentar und komm gern mal wieder auf diesen Seiten vorbei.

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